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SPD Pettendorf

Kneitinger Donaubrücke

Ein Konzept für eine realisierbare Donaubrücke bei Kneiting

Die SPD-Ortsgruppe in Pettendorf schlägt den Bau einer Donaubrücke bei Kneiting vor, die nur vom öffentlichen Personennahverkehr (Linienverkehr), sowie von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann. Gleichzeitig fährt die Linie 12 über diese Brücke tagsüber im 20-Minuten-Takt.
Seit zehn Jahren scheitert der vom Landkreis und den Stadtrandgemeinden im Nordwesten von Regensburg vehement geforderte Bau einer Donaubrücke bei Kneiting für den allgemeinen Verkehr an der strickten Weigerung der Stadt Regensburg.
Man könne den Verkehr nicht nach dem Gießkannenprinzip über ein reines Wohngebiet im Stadtwesten verteilen. In dem zum Wohnen geprägten Stadtviertel seien die wenig leistungsfähigen Wohnsammel- und Wohnstraßen für einen Durchgangsverkehr nicht geeignet. Außerdem gäbe es das Versprechen an die Anwohner in der Clermont-Ferrand-Allee, dass der Ausbau der Straße vor einigen Jahren kein Vorgriff auf eine Kneitinger Brücke sei.
Für eine zweckmäßige Verkehrsführung sei das Verteiler-Tangenten-Viereck B8/Frankenstraße, A93, Kirchmeier/Furtmayrstraße, Weißenburgstraße/Nordgaustraße ausreichend und noch ausbaufähig (Parallelbrücken zur A93).
Für den Landkreis und die Gemeinde Pettendorf hat es keinen Zweck, der Stadt immer wieder die gleichen Argumente vorzutragen oder durch Gutachten ihre Richtigkeit zu „beweisen“.
Die Stadt möchte mit dieser ablehnenden Haltung möglichst wenig Individualverkehr in der Altstadt. Im Prinzip wird dieser Grundsatz von einer sehr großen Mehrheit der Bürger in Stadt und Land unterstützt. Außerdem hat Regensburg von einer Brücke bei Kneiting keinerlei Vorteile. Nur mit dem Vorschlag der SPD-Pettendorf besteht für Landkreis überhaupt die Chance einer Donauüberquerung bei Kneiting.
Unsere Brücke ist eine kleine Brücke mit nur einem Fahrstreifen für Busse, einem Radweg und einem Fußgängerweg. Die Brücke ergibt sich wie bisher aus einer Verlängerung der R39 über die Donau, durchquert danach den Donaupark und mündet in der Nähe des Westbades in die Clermont-Ferrand-Allee.
Gleichzeitig mit dem Bau der Brücke muss allerdings der gesamte öffentliche Personennahverkehr im Nordwesten von Regensburg neu konzipiert werden. Der Anreiz, den Bus zu nutzen, muss wesentlich gesteigert werden. Die Linie 12 muss tagsüber (über die neue Brücke) mindestens im 20-Minuten-Takt fahren. Auf der Nordseite der Brücke (bei Kneiting) muss es eine Park-And-Ride-Möglichkeit geben. Die Gemeinden im Nordwesten benötigen Expressbus-Linien, die in Regensburg ab Stadtgrenze nur noch an wenigen, ausgewählten Stellen anhalten. Dies sind nur einige Beispiele einer Verbesserung des Personennahverkehrs.
Der Vorschlag der SPD-Ortsgruppe in Pettendorf erschein auf den ersten Blick nicht angemessen, nach dem Motto: Wenn eine Brücke, dann gleich eine „richtige“, oder es wird behauptet, dass diese Brücke nicht die Akzeptanz der breiten Bevölkerung erhalten wird. Letzteres wird sich in absehbarer Zeit ändern.
Die bisher vom Landkreis vorgeschlagene Brücke für den allgemeinen Verkehr wird auch in Zukunft nicht die Billigung der Stadt finden, auch nicht nach den Kommunalwahlen.
Eine breite Bevölkerung will weniger Individualverkehr in der Altstadt. Die einzige Alternative, insbesondere für die Stadtrandgemeinden, ist der öffentliche Personennahverkehr.
Die vorgeschlagene Brücke ist die Antwort auf die Frage, wie Bürger aus dem Nordwesten von Regensburg bequem, zeitgerecht und schnell in die Stadt kommen. Die Kosten für den Bau der Brücke und die Beeinträchtigung der Landschaft sind deutlich geringer als alle bisher vorgeschlagenen Brückenvarianten.

 

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