Header-Bild

SPD Pettendorf

Kommunalwahl 2014

Inklusion alltäglich machen!

Unsere Gemeinde hat das große Glück, dass echte „soziale Brennpunkte“ fehlen.
Finanziell geht es uns gut bis sehr gut. Durch eine kluge Politik konnten Schulden abgebaut werden, und dieser Trend hält weiter an.

Unser Anliegen ist es nun, uns nicht „mit starrem Blick aufs Geld“ zu Tode zu sparen. Vielmehr wünschen wir uns, dass wir unsere gute Ausgangssituation dafür nutzen, auch jene Mitbürger mitzunehmen, die nicht oder nicht mehr so viel beitragen können.
Im Rahmen der kommenden Agenda 2030 sind bereits viele Ideen entwickelt worden, von denen wir in diesem Zusammenhang einige besonders vorantreiben wollen.

Wir gehen dabei aus von dem Begriff der Inklusion. Das ist der Fachbegriff für die vollständige Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in das öffentliche Leben.
Dies möchten wir dauerhaft für alle Menschen in unserer Gemeinde gewährleisten.

Insbesondere gilt dies für den immer größer werdenden Teil an älteren Menschen bei uns, aber auch für die (wenigen) Zuwanderer, die es bei uns gibt.

„Nicht groß drüber reden, einfach machen.“

Es gibt in unserer Gemeinde schon viele gute Aktivitäten. So wollen wir das Seniorenforum stärken und wo nötig ausbauen. Alleinstehende ältere Menschen könnten zum Beispiel jungen Familien mit den Kindern und im Garten helfen, im Gegenzug könnten sie von den Familien Unterstützung bei den Einkäufen, Fahrten, häuslichen Reparaturen etc. erhalten.
Hierfür braucht es eine „Plattform“, auf der sich Interessierte melden und zueinander finden können.

Die wenigen Zuwanderer, die es aktuell bei uns gibt, benötigen dringend Deutschunterricht, Hilfe bei Behördengängen, Kontakte zu den Einheimischen, kurz: Hilfe, um hier selbst heimisch zu werden und unsere Gemeinde so schätzen zu können, wie wir selbst das tun.

In unserer Gemeinde gibt es auch nur sehr wenige Menschen mit Behinderungen. Gerade ältere Menschen kommen aber sehr manchmal sehr schnell in die Situation, dass sie auf Hilfe von außen, auf barrierefreie Wohnungen und Verkehrsmittel angewiesen sind.

Hier wollen wir entsprechende Initiativen anregen, unterstützen und mittragen (gleich, von welcher Seite in unserem Gemeinderat sie kommen!). Das könnte sein, seniorengerechte Wohnbebauung schon in die Bebauungspläne mit aufzunehmen. Das könnte sein, öffentliche Verkehrsmittel barrierefrei auszugestalten.

Das bedeutet auch, unsere Schule, unseren Kindergarten, die Krippe und die Horte konsequent für Kinder mit Behinderungen zu öffnen. Dies schafft nicht nur die Grundlage für ein ganz selbstverständliches Miteinander, sondern eröffnet auch bessere Chancen für den langfristigen Erhalt dieser Einrichtungen.
Und, nebenbei: der höhere Personalschlüssel der inklusiven Einrichtungen ermöglicht bessere Betreuung für alle Kinder!

„Wir können es uns leisten!“

Wenn nötig, ist eine Planstelle zu schaffen für einen fest angestellten „Bürgermanagers“,
der als Kümmerer und Vermittler für all diese Aufgaben zur Verfügung steht.

„Wir müssen es uns leisten wollen!“

Auch diejenigen von uns, die heute jung, aktiv und leistungsfähig sind, werden irgendwann älter.
Inklusion zu leben bedeutet, Vorsorge für unsere eigene Zukunft zu treffen, um künftig auch selbst weiter in einer starken, lebenswerten Gemeinde mitten im Leben zuhause zu bleiben.

 
 

WIR 2014